Durchbruch der DSLR in 2003/2004

Im Jahre 2000 steht die digitale Fotografie noch in ihren Anfängen. Es gibt bereits etliche Kompaktkameras, die jedoch nur mit geringen Auflösungen und mageren Akkuleistungen aufwarten können. Speicherkarten haben geringe Kapazitäten und sind teuer. Zudem sind Computer noch relativ leistungsschwach und ebenfalls teuer. In dem Jahr werden in Deutschland über 190 Millionen Filme verkauft, ein Rekordjahr. Aber die Fotografen ahnen größtenteils, dass ein technologischer Wechsel bevorsteht. In der Pressefotografie findet er zum großen Teil bereits in den 1990ern statt. Kodak führt 1991 das Kodak Digital Camera System (Kodak DCS) ein. In Kooperation mit Sigma, Canon und Nikon werden einige ihrer Kameramodelle modifiziert, damit die Kodak DCS Kameras in bestehende Profisysteme eingefügt werden können.

Kodak DCS Kameras. Frühe DSLRs. Quelle: der grosse fotokatalog 2000/2001

 

2003 – Durchbruch der DSLR im Massenmarkt

Im Herbst 2003 bringt Canon die digitale Spiegelreflexkamera EOS 300D mit 6 Megapixeln auf den Markt. Nikon folgt im Frühjahr 2004 mit der D70 mit ebenfalls 6 Megapixeln. Diese Kameras haben sogenannte APS-C Aufnahmesensoren, der etwa halb so groß ist wie das herkömmliche 24x36mm Filmformat. Mit rund 1000 € für eine 6 MP DSLR wird eine Preisgrenze durchbrochen, die zuvor einen Masseneinstieg behindert. Zudem sind die neuen Kameras klein und ihre hohe Bildqualität verblüfft die Fotografen. Pentax kontert 2004 mit der Pentax *ist DS (APS-C / 6 MP) für 900 €. ….

Weiterlesen …

 

Schreibe einen Kommentar