Fotoarchiv über Teleskope

Astro Fotoarchiv

Teleskope sind nicht gerade ein Topp-Thema für Bildarchive. Aber wenn die entsprechenden Bilder bereits existieren, darf eines zustande kommen. Auf unserer Plattform photoinfos.com sind in den vergangenen Jahren diverse Artikel über Amateurteleskope erschienen. Die Instrumente wurden fotografiert. Interessierte Astronomen dürfen gerne im Bestand stöbern und angesichts einiger älterer Teleskope ihre Jugenderinnerungen auffrischen. Wie sah das kleine Celestron C90 im orangen Tubus aus oder der alte Refraktor von Unitron? Doch nicht nur historische Geräte werden gezeigt, sondern praktische Anwendungsbeispiele moderner Teleskop, beispielsweise als Teleobjektiv an der DSLR. In den kommenden Tagen machen wir weitere Bilderserien datenbankfertig. Dazu werden Bildbeschriftungen und Stichwörter eingetragen. Ihr könnt hier gerne Feedbacks geben.

Tasco V8 auf Vixen Polaris im Astro Fotoarchiv

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Vixen 80L Refraktor

Vixen 80L Refraktor

Vixen 80L Refraktor – Es gibt Teleskope, die noch aussehen und sich anfühlen wie eines. Ohne Zweifel gehört der Refraktor ‘Vixen 80L’ mit 80mm Öffnung und 1200mm Brennweite dazu. Ein klassisches Teleskop aus dem letzten Jahrhundert. Der Tubus ist weiss lackiert, lang und relativ dünn, wie es sich für einen klassisch gebauten Fraunhofer Achromaten gehört. Wir haben uns mal mit einem beschäftigt und den Bericht hier eingestellt: weiterlesen …

Vixen 80L Refraktor auf der Montierung Ayo


1500mm Brennweite. Intes Micro ALTER M603 Maksutov

Intes Micro Alter M603 als Teleobjektiv mit Kamera auf einer Ayo Montierun

Wir berichten gelegentlich über die Verwendung von hochwertigen Teleskopen als langbrennweitige Teleobjektive. Diesmal haben wir uns das russische Intes Micro Alter M603 Maksutov vorgenommen, das mit knapp 5 kg Gewicht keine Optik fürs Trekking ist. Aber die Reichweite ist der Hammer. Wenn die Luft nicht flimmert und transparent ist (wenige Staub und Feuchtigkeit) kann man über manche Naturfreunde, die mit einem 500mm Objektiv einen weit entfernten Vogel aufnehmen möchten, nur müde lächeln. Dieses Teleskop stammt aus Russland, das exzellente Optikhersteller hat. Um das Jahr 2000 wurden diverse Tests und Erfahrungsberichte über dieses Teleskop veröffentlicht. Die Optik hat einen hervorragenden Ruf. Inzwischen gibt es günstige Alternativen aus China, die sich im Vergleich nicht schlecht behaupten. Das Intes ist deutlich

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Vixen ED80SF – Farbreiner Refraktor

Vixen ED80SF - Vixen SP Montierung - Linhof Stativ

Der Vixen ED8OSF ist ein typischer Vertreter des sogenannten Volks-Apo, wie die verschiedenen in China produzierten 80 mm Refraktoren mit ED-Optik und sehr geringem Farbfehler heißen. Sie sind gut und billig. Die Bildqualität des Vixen ED80SF ist einwandfrei. Blicke durch gute Okulare an diesem Teleskop zeigen bei korrekter Scharfstellung tatsächlich die sogenannten ‘nadelspitzenfeinen’ Sterne. Sie schweben als feine Punkte ohne Schweife vor dem Himmelshintergrund. Falls man nicht so extrem in die Ferne schweift und irdische Objekte anvisiert, macht sich das Vixen ED80SF auch sehr gut. Praktisch gibt es keine störenden Farbsäume und die Abbildung wird lediglich von den Sichtbedingungen beeinflusst.

Dieses Teleskop macht sich gut auf einer klassischen Vixen SP Montierung, die gebraucht für ca. 150

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Celestron Comet Catcher

Celestron-Comet-Catcher-037[1]

1982 brachte Celestron den ‘Comet Catcher’ (Kometenfänger) auf den Markt. Der kompakte Schmidt-Newton Reflektor hat eine Öffnung von 140mm (5,5 inch) und 500mm Brennweite. Durch das geringe Öffnungsverhältnis von f 1: 3.64 ist das Teleskop sehr lichtstark.

Der Celestron Comet Catcher hat einen sphärischen Hauptspiegel aus Pyrex, der ca. 23mm dick ist. Frontseitig befindet sich ein asphärischer Schmidt-Korrektor. Das optische Design mindert die Nachteile eines Newtons mit einem derart geringen Öffnungsverhältnis. Über ein wesentlich größeres Bildfeld bleiben die Sterne kleine Punkte ohne einen Schweif zum Rand hin zu bilden. Die sogenannte Koma ist ein Problem von Newton-Spiegelteleskopen mit sphärischen Spiegeln und geringen Öffnungsverhältnissen. Glaubt man den Angaben von Celestron aus der damaligen Zeit, war der Comet

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Die Legende: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskope

Celestron C8 - Schmidt-Cassegrain Teleskop auf einer HEQ-5 Montierung

Die Erfolgsgeschichte der Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskope (SCT) ist legendär. Die kompakten Instrumente haben die Amateurastronomie revolutioniert. Sie wurden zunächst während der 1970′ern in den USA populär und boten den Hobbiesternguckern, die bislang durch lange Refraktoren mit relativ kleinen Objektiven oder großen Newton Systemen beobachtet haben, eine aufregende Alternative, die durch ihr relativ geringes Gewicht und Baulänge transportabel war und geringe Ansprüche an eine Montierung stellte. Zwei Unternehmen setzten sich mit diesen Teleskopen durch: Celestron und Meade. Im Laufe der Jahrezehnte veränderten sich die Produktionsstandorte und Markeninhaber. Das Teleskop blieb weitestgehend gleich, auch wenn den Marketingleuten immer wieder schöne Begriffe für vermeintliche Verbesserungen einfielen. Doch abgesehen von den unterschiedlichen Vergütungen und Farben der Tuben, hat sich wenig geändert. Die

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