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ChL-GnChanarcillo1969-22
Name: ChL-GnChanarcillo1969-22 / Index: Chile

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um 1969. Lateinamerika. Südamerika. Chile. Großer Norden. Chanarcillo 1832 entdeckte der Ziegenhirte Juan Godoy eine der größten Silberminen Chiles. Als er sich beim Ziegenhüten auf einen Stein setzte, merkte er, daß er auf einem reinen Silberblock saß. Er brachte ihn nacch Copiapo und verkaufte ihn für ein kleines Stück Land. Der Käufer, Miguel Gallus wurde Millionär, während der Hirte in Armut starb. Die Mine, in deren Nähe ein kleiner Chanar stand, nach dem sie Chanarcillo benannt wurde, war in zahlreichen Claims aufgeteilt, deren Besitzer auf gut GlÜck ihre Schächte und Stollen in den Berg trieben. Der Berg ist von allen Seiten durchlöchert. Die reichsten Stollen, wie Diliria enthielten Gänge aus purem Silber. Der rasch entstehende Ort hieß nach dem Entdecker Juan Godoy, wie es auch heute noch auf den Landkarten steht. 1875 wurde die Förderung eingestellt, da die primitiven Stollen und Schächte absoffen. Nur der Chanar, einige Ruinen und eine zerwÜhlte Landschaft sind von all der Herrlichkeit geblieben.
Foto: Hans Hermann Gade / Fotoarchiv Thomas Gade