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ChL-Sueden1968-17
Name: ChL-Sueden1968-17 / Index: Chile

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1967 - 1969. Lateinamerika. Südamerika. Chile. Restbestand eines Araukarienwaldes. Die Araukarie ist ein Relikt aus vorgeschichtlicher Zeit, nämlich aus dem Paläozoikum und dem Mesozoikum, und soll nach Helfritsch nur noch in sehr vereinzelnd stehenden Bauminseln in Chile vorkommen. Araukaraien wachsen in einer Höhe von 1000 - 1400 Metern. Verpflanzt man sie in niedrigere Zonen, so wächst sie dort zwar auch, verliert aber ihr majestätisches Aussehen aus den Bergen. In tieferen Lagen bilden sich schon unten am Stamm erste Zweige und vereinzelte äste, der Baum erhält ein ganz anderes Aussehen, wie in der Kordillere. Hier wächst der Stamm kahl empor und bildet erst in großer Höhe eine strahlenförmige Krone. Der Baum erreicht eine Höhe von 40 - 50 Metern. Stamm und äste sind mit harten, schuppenförmigen Blattorganen bedeckt, die so scharfkantig sind, daß man die Bäume kaum besteigen kann.
Foto: Hans Hermann Gade / Fotoarchiv Thomas Gade