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Fotografische Nachlässe und eigene Fotos

© Thomas Gade

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Ich fotografiere seit meiner Schulzeit und jobbte während meines Studiums in zwei berliner Fotoagenturen. Der Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989, die nachfolgenden städtebaulichen Veränderungen in der deutschen Hauptstadt sowie Exkursionen in die neuen Bundesländer und zahlreiche Reisen boten spannende Motive. Visuell war die DDR noch einige Jahre nach der Wiedervereinigung in den ländlichen Regionen sehr präsent. Bis heute entdecke ich immer wieder interessante Themen.



1993 bewahrte ich einen Stapel Negative aus dem Klinikum Berlin-Buch vor der Mülltonne. Im Zuge der Abwicklung von DDR-Einrichtungen wurde die Ausstattung und das Mobiliar Krankenhauses vollständig entsorgt. Das Personal war bereits entlassen. Durch einen Tipp konnte ich noch rechtzeitig hinfahren, um einige Ordner mit Negativen aus einem Labor zu retten, die sonst im Müllcontainer gelandet wären. Mit dem Fund begann ich, Fotonachlässe zu sammeln. Einige Fotografen aus meinem Bekanntenkreis steuerten Bilderserien bei. Mein Vater Hans-Hermann Gade überließ mir 1999 seine Fotos aus einem dreijährigen Aufenthalt (1967-1969) in Chile. Er übernahm die Beschriftung seiner Fotos aus Chile am Computer.



Auf eBay und anderswo wurden häufig fotografische Erbschaften angeboten, die ich erwarb oder von den Erben geschenkt bekam. 2003 erwarb ich über 30 Bananenkisten voller Dias und Negative aus dem Nachlass von Hellmut Münzner, der unglaublich viel fotografierte und viele Länder dieser Welt bereiste. Einige Jahre später erhielt ich weitere zwölf volle Bananenkisten mit seinen Fotos. Vermutlich dürfte eine insgesamt gleich große Menge in kleinen Konvoluten verkauft oder in der Mülltonne gelandet sein.

Es folgten zahlreiche weitere Konvolute oder ganze Nachlässe, die manchmal unter abenteuerlichen Umständen zu mir gerieten. Die Übernahme der vererbten Bildrechte konnte oft erst nachträglich geregelt werden.

2017 erhielt ich die Mittelformat Negative des verstorbenen Richard Kitschigin, einst ein wichtiger Mitarbeiter im RIAS Berlin (Radio im amerikanischen Sektor), der vor dieser Tätigkeit für verschiedene Zeitschriften journalistisch tätig war.

Allmählich flossen diese Bilder in die Website medienarchiv.com ein, die praktisch zur Dauerausstellung im Internet geworden ist. Die Portfolios der noch lebenden Autoren und diverse fotografische Nachlässe sollen weiterhin zugänglich bleiben. Der Bildbestand wird gelegentlich noch erweitert oder aktualisiert. Siehe: Autoren

Urheberrecht

Auch wenn die Existenz dieser Website schon lange nicht mehr aus wirtschaftlichen Zielen gespeist wird, bedeutet das keinesfalls, dass Sie diese Bilder ohne vorherige schriftliche Genehmigung verwenden dürfen. Eine Nutzung der Fotos und Texte ist grundsätzlich honorarpflichtig, weil das Bewahren und Erschließen von Fotos sehr teuer und aufwendig ist. Deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass man sich im Falle einer Nutzung an diesen Kosten beteiligt. Anfragen nach kostenlosen Verwendungen, egal aus welchen Gründen, werden in der Regel gar nicht erst beantwortet.

Die Fotos stammen von verschiedenen Autoren. Die Nutzung durch Dritte unterliegt den Beschränkungen durch das Urheberrecht. Die Nutzung der Werke auf dieser Website durch Dritte bedarf einer vorherigen schriftlichen Zustimmung durch den jeweiligen Rechteinhaber.

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